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Rheinland-pfälzischer  Landeswettbewerb  2017  zum  Bunde Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“;
Bekanntgabe  der  Ergebnisse  im  Gebietsentscheid  2017
Neustadt/W durch Herrn Thomas Linnertz, Präsident der ADD

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4.  Platz:
Ortsgemeinde Morschheim

Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen

Die  Gemeinde  Morschheim  hat  sowohl  bzgl.  der  Leitbilderstellung  wie  auch  der Dorfmoderation  und  der  Fortschreibung  der  Entwicklungskonzepte  im  Rahmen  der
vergangenen  Schwerpunktförderung  sehr  gute  planerisch  -  konzeptionelle Grundlagen erarbeitet. Diese werden nun Schritt für Schritt umgesetzt.
Planerisch  steuernd  kann  die  Gemeinde  noch  eingreifen  durch  die  geplante Erhaltungs-  und Gestaltungssatzung. Weiterhin sollte darüber nachgedacht werden,
die  tradierte  und  in  weiten  Teilen  erhaltene  dörfliche  Baustruktur  mit  der  Abfolge Straßenhaus,  Nutzgebäude/umgenutzte  ehem.  Nutzgebäude,  Bauern-/Nutzgärten
durch eine entsprechende Bauleitplanung zu sichern.

Bürgerschaftliches Engagement, soziale und kulturelle Aktivitäten

In  Morschheim  trifft  man  auf  ein  großes  bürgerschaftliches  Engagement  und Initiativen  von  Jung  und  Alt.  So  gibt  es  diverse  Arbeitskreise, die  Ideen entwickeln
und dann gemeinsam mit Kindern, Eltern und Senioren umsetzen, wie z.B. die durch das  ehrenamtliche  Engagement  der  Bürger  selbst  errichtete  Spiel-und  Raststation,
wo sich nun auch eine Außen-/Naturgruppe der Kindertagesstätte befindet, oder den Geschichtsweg, der auch 2 Nachbarorte mit einbezieht. Dieser soll in Zukunft durch
die  angedachte  Realisierung  eines  Kinder-Erlebnisweges  zum  Thema Dorfgeschichte und Ritter ergänzt werden, wodurch auch der jungen Generation der
geschichtliche Hintergrund ihrer Heimat erfahrbar gemacht wird. Hervorzuheben ist weiterhin auch der in Eigenleistung geschaffene Bürgergarten in
der Nachbarschaft von Kirche und Kindertagesstätte im Ortskern. Vielfältige kulturelle Veranstaltungen unterschiedlicher Art bereichern das Gemeindeleben.
Baugestaltung und -entwicklung im privaten und öffentlichen Bereich Durch  eine  regelmäßige  Teilnahme  im  Wettbewerb  lässt  sich  die  kontinuierliche
Entwicklung auch im baulichen Bereich deutlich erkennen. So überzeugt die Architektur aus Holz für den Außenkindergarten im Seltzpark und
bringt  schon  Kindern  im  jüngsten  Alter  eine  Sensibilität  für  Gestaltung  nahe.  Die Ortsmitte  mit  einem  Ensemble  aus  Kindergarten  (wird  derzeit  denkmalgerecht
saniert),  Pfarrhaus,  evangelischer  Kirche,  Anwesen  Hoffmann  und  Bürgergarten prägt das Ortsbild.

Eine  Hilfestellung  gibt  eine  Gestaltungsfibel  der  Verbandsgemeinde,  die  stärker  in der  Ortsgemeinde  präsent  sein  müsste.  Eine  Bauberatung  von  der
Verbandsgemeinde und der Kreisverwaltung sollte intensiver vermittelt werden. So ist das Augenmerk für die Zukunft u.a. auf die Kaiserstraße und ihre Bebauung,
Einhaltung  von  Baufluchten  und  Erhaltung  der  typischen  Hofstrukturen,  aber  auch die Gestaltung der östlichen Rückseite, als erlebbare Visitenkarte der Gemeinde von
der ehemaligen Bundesstraße B 40, zu richten.

Grüngestaltung / Das Dorf in der Landschaft

In der Gemeinde gibt es drei herausragende Grünbereiche. Dies ist die renaturierte Selz mit großzügig gestalteter Spiel-  und Raststation, das zum Teil öffentliche, zum
Teil private Areal um Kirche und Kindergarten, hier insbesondere der Bürgergarten. Weiterhin die Naturschutzflächen  im Honig mit der Streuobstwiese und den im Zuge
der  Flurbereinigung  gesicherten  Flächen  sowie  die  Grünstreifen,  die  sich  von  der Selz aus bis hin zum Wald ziehen.
Sie  stellen  wichtige  Vernetzungselemente  in  der  vorher  ausgeräumten  Landschaft dar.
Die  Planungen  in  Morschheim  sind  nachhaltig,  auch  die  Pflege  der  bestehenden Flächen wird durch Ehrenamtliche dauerhaft gewährleistet.
Verbesserungswürdig ist die Situation in der Kaiserstraße, hier sollte die Gemeinde das  bereits  lange  geplante  Begrünungskonzept  umsetzen.  In  dem  am  westlichen
Ortsausgang  geplanten  Neubaugebiet  sollten  strenge  Gestaltungskriterien unterliegen,  sowohl  was  die  Dachflächen  (ortstypisch,  geneigte  Satteldächer,  rote
Ziegeleindeckung)  als  auch  was  die  Begrünung  des  Baugebietes  (Ausschluss Steingärten,  großzügige  Hecke  mit  einheimischen  Sträuchern  und  Bäumen  als
Abschluss zur Landschaft) betrifft. 

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