Rat treibt Planungen für "Rast- und Spielstation" am Wasserhaus weiter voran - "Geburtsgarten" vorgesehen

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Die Gemeinde Morschheim hat den Zuschussantrag für den zweiten Bauabschnitt der Rast- und Spielstation am Wasserhaus gestellt. Am Dienstagabend beschloss der Gemeinderat, das Projekt, das 2009 bereit angepackt wurde und dessen erster Bauabschnitt bereits realisiert ist, weiter voran zu treiben.

Bereits vor der Sitzung des Gemeinderates fand ein Ortstermin statt.  Ortsbürgermeister Joachim Fister hatte gemeinsam mit Tatjana Fuchs von der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden, die das gesamte Gelände und seine Gestaltung plant, die Umrisse der verschiedenen Spiel- und Erlebnisstationen markiert, so dass sich die Ausschussmitglieder eine ungefähre Vorstellung von den Dimensionen und den unterschiedlichen Standorten machen konnten.


http://www.cucumaz.de/cmx/ordner/.cache/images/userbilder/Abenteuerlandschaften172/_Scheidegg.jpg16.000 Quadratmeter groß ist das Gelände, das auch eine Feuerstelle, ein hölzernes Piratenschiff zum Spielen, einen Irrgarten und zahlreiche Bäume umfassen soll. Beim Ortstermin wurde unter anderem festgelegt, dass das Piratenschiff um 90 Grad gedreht werden soll, um den Blick ins Gelände frei zu lassen. Die vorgesehene Feuerstelle wird dort aufgebaut, wo die Kerwejugend ihr Pfingstfeuer veranstaltet hatte, um diese Nutzung auch in der Zukunft zu ermöglichen. "Wir werden auf Grund der Verhältnisse vor Ort eine deutliche Verkleinerung des Irrgartens vornehmen", informierte Fister. Statt ursprünglich geplanten 90 Metern Länge soll der zentrale Irrgarten jetzt nur noch rund 50 Meter lang werden. Vorgesehen ist auch die Errichtung eines Unterstandes am Wasserhaus, der ebenfalls für Veranstaltungen später genutzt werden könnte. Probleme sieht Fuchs beim gewünschten Bau von Toiletten, da sich die gesamte Rast- und Spielstation in einem Bereich befinde, der von den Wasserwirtschaftsbehörden als Retentionsraum - also als mögliches Überschwemmungsgebiet - vorgesehen sei. "Auch wenn diese Überschwemmung aus unserer Sicht voraussichtlich niemals eintreten wird, kann ich Ihnen schon heute sagen, dass es schwer werden wird, die Behörde davon zu überzeugen, dort den Bau einer Toilettenanlage zuzulassen", erklärte Fuchs.Fister gab bekannt, dass alternativ sanitäre Einrichtungen auch im Bereich der ehemaligen Kläranlage, wo die Gemeinde Morschheim heute einen Werkhof unterhält, geschaffen werden könnten. Vorgesehen ist außerdem die Begrünung über einen Geburtsgarten zu erreichen, wo Eltern für ihre Neugeborenen einen Baum pflanzen können. Nachdem der Rat sich zunächst darauf geeinigt hat, die veränderte Planung zu akzeptieren und dies auch der Behörde so mitzuteilen, wurde in einem zweiten Schritt die Bezuschussung erneut beantragt. Für den zweiten Bauabschnitt möchte die Gemeinde Morschheim erneut Mittel aus dem Topf für Dorferneuerungsmaßnahmen bekommen. 194.744 Euro werde das Projekt kosten, beantragt werden 65 Prozent Zuschuss. Für Morschheim verbleiben dann 25.850 Euro, die aus der Gemeindekasse finanziert werden müssen. Sollte die Gemeinde wie beim ersten Bauabschnitt eine Förderung von nur 60 Prozent erhalten, dann müssten 35.600 Euro aufgebracht werden. Auch Eigenleistungen müssen bei dem Projekt - wie bei allen Maßnahmen der Dorferneuerung, die gefördert werden - erbracht werden.

Quelle Joerg Schifferstein - Rheinpfalz vom 28.07.2011
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