"Mehrere Morschheimer" Bürger haben beim Bürgerbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz eine anonyme Eingabe abgegeben. Darin wird der Gemeinde Morschheim Geldverschwendung, übertriebene Tourismusförderung und Umschichtung des Wiederkehrenden Beitrages zur Finanzierung von "unnützen" Projekten vorgeworfen.

Das vollständige Schreiben können Sie hier einsehen <Anonymes Schreiben>

Die Verfasser des Schreibens haben, wie es scheint, die Projektentwicklung nicht verfolgt. Unter dem Register 'Tourismus' - Spiel- und Raststation unserer Homepage wird das gesamte Projekt, das sich aus wesentlich mehr Bestandteilen zusammensetzt, mit den aktuellen Zahlen vorgestellt.

Der Bau des Piratenschiffs ist mit 24.000 € brutto ein Teil des Gesamtkonzepts (siehe Artikel: Schiff der Morschheimer Selzpiraten).

Machen Sie sich selbst ein eigenes Bild davon.

Joachim Fister (Ortsbürgermeister): Meines Erachtens wimmelt es von unseriösen und falschen Aussagen. Es ist bedauerlich, dass das Ehrenamt eines Ratsmitgliedes auf diese unverschämte Weise diskreditiert und böswillig an den Rand krimineller Machenschaften gerückt wird.

Das anonyme Einreichen zeigt deutlich den Mangel an demokratischem Verständnis und mit Selbstbewusstsein steht es auch nicht zum Besten.

Statt einer kostspieligen Bürgerbefragung konnte man anonym wählen. Es hat sich dann nach 1 Woche ein klares Bild abgezeichnet:

73% (35 Wähler ) sind für das Projekt
23% (11 Wähler) sind dagegen
4 % (2 Enthaltungen)

 

Hier ein paar kleine Randnotizen und Beispielrechnung

1. Die Gesamtinvestitionssumme wurde vom Gemeinderat von 400.000€ auf 300.000€ bereits durch sinnvolle Einsparmassnahmen reduziert. Damit ist die Gesamtplanung aller Bauabschnitte eingeschlossen.

2. Eine Förderung bezieht sich stets auf die bilanzierte Gesamtsumme. Darin sind auch Eigenleistungen enthalten. Gerade weil das Dorferneuerungskonzept in Morschheim sehr gute Ergebnisse zeigt, hat die ADD dieses Projekt mit Vorbildcharakter ins Auge gefasst

3. Die Förderung liegt zwischen 60% und 65%. Dieses Geld muss die Gemeinde nicht selbst aufbringen

Beispielrechnung:

Kosten 1. Bauabschnitt                148.700 €
minus   65% Fördermittel         -    96.655 €
minus Eigenleistungen             -    34.250 €
Verbleibt für die Gemeinde  =     17795 €  (entspricht 23€ pro Kopf)

4. Vergleichen wir das mit sonstigen eigenen/geförderten Investition
    VDSL Anbindung Gemeindeanteil   25.000 €
    Neue Feldwege Honig/Orbis         180.000 €

5. Bitte beachten Sie, die Fördermittel sind im allgemeinen Haushalt der Bundesrepublik Deutschland/EU bereits verplant. Wenn es nicht durch dieses Projekt abgerufen wird, dann fließen die Gelder in eine andere Gemeinde, ein anderes Bundesland oder ein anderes EU Land. Aber sicher ist, zweckgebundene Mittel können nicht für etwas anderes als geplant ausgegeben werden.

Daher sollten sich die Gegner des Projektes motiviert fühlen und durch eigenes Engagement und gemeinnützigem Arbeitseinsatz den Anteil Eigenleistung erhöhen. Denn nur das spart richtig was!

 wird überprüft von der Initiative-S
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