Seit Sonntag, dem 5.2.2017 hat die Kirchengemeinde wieder freie Sicht auf die Kirche.

Gott sei Dank? Oder besser Dank den Dienern Gottes.

Was ist geschehen?

Pfarrer Roland Hussung und einzelne Mitglieder des Presbyteriums  hatten den Wunsch, dass der Baum im Bild rechts verschwinden soll, da dieser den freien Blick auf das Gotteshaus verdecken würde.
Der Baum selbst, völlig gesund und Unterkunft und Lebensgrundlage für viele Vögel und Eichhörnchen, wurde dazu nicht gefragt.
Für unseren öffentlichen Kindergarten "Die kleinen Strolche" war dieser Baum nicht nur ein Lernobjekt, sondern auch einer der wenigen Schattenspender auf dem sonnigen Gelände.
Trotz mehrfacher Einwände der Gemeinde, der Vertreter der Verbandsgemeinde und der Landespflege hat sich der Eigentümer des Baumes dann doch dazu entschlossen die Baumkrone etwas auszuputzen und zu lichten. Und so wurde dann in einer sehr kurzfristigen Aktion an einem Samstag von 2 Privatpersonen das Objekt bodentief gekürzt und perfekt entsorgt, sodass ein Fehlen des Baumes kaum zu bemerken war.

War dies wirklich notwendig? Das darf jeder für sich selbst entscheiden. Doch wer in Zukunft das natürliche Erscheinungsbild der Gemeinde erhalten möchte, macht sich stark für
eine Baumschutzverordnung. Damit wird Bäumefällen auf privatem Gelände nicht wirklich eingeschränkt, doch im öffentlichen Bereich können so ästhetische Aktivitäten etwas eingeschränkt werden.
Morschheim wird Vorbildfunktion haben und viele Gemeinden werden dem zukunftsweisenden Antrag folgen. Unser Dorf hat Zukunft.

Bleibt zu hoffen, dass Herr Hussung an der kahlen Stelle ein neues Bäumchen pflanzen wird.

 

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